ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle
 

S a b i n e   G r o ß

geb. 1961 in Ulm
lebt in Berlin

    Best of..., 2000 Ausstellung >>
    Sabine Groß untersucht Strukturen des Betriebssystem Kunst. Sie legt Regeln offen und bietet zugleich Umdeutungen an. Sie fordert Museumsbesucher auf, ihre Computerprogramme zu nutzen, um auf diese Weise Realitäten des Kunstbetriebs spielerisch neu zu organisieren. Ihre computeranimierte Videoarbeit führt zeitgenössische Typen von Ausstellungen vor. Mit ironischem Unterton nutzt sie in Werbefilmen erprobte Präsentationsweisen, um Inszenierungen künstlerischer Wirklichkeit vorzuführen. Material für ihre Videos sind Photographien realer Ausstellungen. Das Kunstsystem selbst erscheint Sabine Groß als Konstrukt, das nur die Oberfläche preisgibt. Ein monströser, per Computerprogramm modellierter Körper repräsentiert für sie dieses Phänomen. Sie baut ihn aus roséfarbenem Plastik nach. Er dient als Sockel für den Bildschirm, der ihren Film präsentiert.