ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle

G e r h a r d   M e r z

geb. 1947 in Mammendorf / Fürstenfeldbruck
lebt in Berlin und Pescia

    Deckenmalerei, 1992 Ausstellung >>
 

Anläßlich der Ausstellung Archipittura realisierte Gerhard Merz 1992 eine Deckenarbeit im Treppenhaus des Erweiterungsbaus der Hamburger Kunsthalle.
Ein schwarzes Quadrat wird durch vier Leuchstoffröhrenbänder umgrenzt.
Vierhundert handelsübliche Leuchtstoffröhren, die in zehn Reihen zu jeweils zehn Röhren angeordnet sind, illuminieren den Raum, der auf diese Weise irritierend hell erscheint.
Demgegenüber wählte Merz für das sieben mal sieben Meter große Farbfeld ein elfenbeinschwarzes Pigment. Weder Farbfeld noch Licht verweisen auf etwas anderes.
Es gibt hier nichts, was jenseits des tatsächlich Sichtbaren liegt, betont Gerhard Merz.
Deckenmalerei
ist eine ortsspezifische Arbeit, die die Decke des Treppenhauses im Erweiterungsbau der Hamburger Kunsthalle als Werkträger nutzt. Die Leuchtstoffröhren haben nicht nur eine ästhetische Funktion; sie dienen zugleich zur Beleuchtung des Treppenhauses.