ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle

M a n f r e d   P e r n i c e

geb. 1963 in Hildesheim
lebt in Berlin

    Die dritte Dimension, 2000 Aufbau >>  Ausstellung >>
  Im Zusammenhang seiner Arbeiten spricht Manfred Pernice ironisch von 'Verdosung' und, weniger ironisch, von der Pflicht zur 'Objektvermeidung'.
Er verweist damit auf das letztlich Skandalöse am allgegenwärtig Banalen. Seine Arbeiten können zugleich als autonome Plastiken, als Möbel oder als Architekturmodelle verstanden werden, deren mögliche Funktionen sich allerdings jedem Bestimmungsversuch beharrlich entziehen.
In diesem Spiel mit den potentiellen Gebrauchsmöglichkeiten unterläuft Pernice die traditionellen Vorstellungen vom Umgang mit Kunst.
Sein Beitrag zu dieser Ausstellung reflektiert die im Zuge der Moderne entstandene Beziehung von Sockel und Skulptur auf ganz eigene Weise.
Im Treppenhaus des Erweiterungsbaus der Hamburger Kunsthalle setzt er seine 'Dosen' als Sockel ein, um ausgewählte Kleinplastiken des Museums zu präsentieren.