ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle
 

G r e g o r   S c h n e i d e r

geb. 1969 in Rheydt
lebt in Rheydt

 

    Haus ur/
Ich habe vergessen, worauf ich warte 1995
Haus ur/Nacht-Video 1996
Ausstellung >>
    Das Haus Ur in Rheydt ist bis dato Gregor Schneiders opus magnum. Labyrinthisch baut er hier Räume in Räume. Dabei folgt er keinem bestimmten konstruktiven Prinzip, sondern der Logik eines scheinbar nicht zielorientierten Handelns.
Er beobachtet, wie sich Eingriffe in die gewöhnliche Logik bestehender Architektur, beispielsweise Ummantelungen der Wände mit verschiedenen Materialien und irrationale Montagen von Raumfolgen, auf die Wahrnehmung beängstigend, desorientierend und auf unheimliche Weise bedrängend auswirken. Videoaufnahmen zeigen eine beklemmende Tour durch das Haus Ur.
Sie wirkt wie ein alptraumhafter Trip durch Depots ins Unterbewußte verdrängter Erfahrungen. Der Klang dieser Arbeit fügt der Ausstellung einen in Moll gestimmten Unterton hinzu.