ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle

N i c o l a   T o r k e

1960 geboren in Münster
lebt in Hamburg

    Transit 2000 Ausstellung >>
    Vergegenwärtigung und Erinnerungsarbeit stehen im Zentrum des jüngsten Werks der Hamburger Künstlerin. Drei in der Art von Gobelins gewirkte Teppiche erzählen von den drei Welten der Enkelin, der Tochter und der Schwester, von Phantasie, Sehnsucht und Arbeit, von Rausch, Sexualität und Aggression.
Der Sessel, eine Nachbildung in Keramik, bezeichnet den Ort, von dem aus die Erinnerungsräume geöffnet werden.
Im Brennofen um sieben Prozent seines Volumens geschrumpft, ist er vis-à-vis von Menzels Bild
Die Schwester Emilie im Schlaf (um 1848) positioniert.
Er war als Postkartendruck dem jungen Mädchen in die Hände geraten, wurde hoch verehrt und verlockte es zum Eintreten in die Welt der Kunst.
Torkes sehr persönliche Geste der Aneignung nimmt Menzels Gemälde zum Ausgangspunkt und Ziel zugleich und schließt in Transit den Kreis zwischen Begehren und Erinnern.