ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle

A n d r e a s   W e g n e r

geb. 1958 in Bremervörde
Lebt in Berlin

    Solarkocher im Süden und bei uns, 2000 Ausstellung >>
 

Andreas Wegner präsentiert in einem Ausstellungskompartiment in der Galerie der Gegenwart ein Ensemble kleiner Sonnenherde.
Diese Öfen, die in der Dritten Welt eingesetzt werden, da sie Licht bündeln und in Wärme verwandeln, gewinnen im Museum skulpturale Qualitäten.
Broschüren verweisen als Teil der Installation auf die üblichen Gebrauchsfunktionen der Geräte. Sie stellen Bauanleitungen und Rezepte zur Lektüre bereit.
Sonnenenergie kann zum Kochen, Backen oder Trocknen genutzt werden, je nach Konstruktionsweise des Apparats.
Wegner stellt eine Gruppe von Herden so aus, daß der Eindruck eines Messestandes entsteht. So gerät neben der ästhetischen Form auch die außerkünstlerische Funktion der Sonnenherde ins Bewußtsein.
Der symbolische Verweis auf einen Energietransfer durch die Solarkocher verknüpft die funktionale Ebene des Gebrauchs mit der ästhetischen.