ein|räumen      ARBEITEN IM MUSEUM                                           60 aktuelle Projekte in der Hamburger Kunsthalle

S i m o n e   W e s t e r w i n t e r

geb. 1960 in Stuttgart

    Björn, 2000 und Silikonlappen, 2000
Namensaquarell "Hamburger Kunsthalle/Delftblau", 2000
>>Aufbau >> Ausstellung
 

Simone Westerwinter begreift ihre Bildhauerei nicht nur als Praxis, die die Wechselwirkung von Positiv- und Negativformen am plastischen Material erprobt. Sie bezieht Sprache in ihre Arbeit ein.
In Björn produziert sie eine Abgußform der Rampe, die sie wie eine Haut abzieht und dann über das Geländer der Rampe legt.
Zugleich agiert hier Björn, ein Schauspieler. Er tritt als professioneller Vermittler zeitgenössischer Kunst auf. Anders als die Museumspädagogen im Haus, setzt er kunsthistorische Redewendungen in Szene, die Christoph Blase zusammengestellt hat.
Er agiert freundlich, fordert scheinbar ein Gespräch heraus. Auf den ersten Blick scheint er auf jeden Besucher ganz persönlich einzugehen. Er spricht über Kunst und sich selbst. Was zunächst ganz persönlich wirkt, erweist sich beim genauen Zuhören als auswendig gelernt und repetiert.